YEHUDI MENUHIN
1916: Am 22. April wird Yehudi Menuhin als
Sohn russisch-jüdischer Einwanderer in New
York geboren.
1921: Erster Violin-Unterricht bei Sigmund
Anker.
1924: Am 29. Februar gibt er sein offizielles
Debüt in San Francisco. Er wird dort Schüler
von Louis Persinger (seine späteren Lehrer waren
George Enesco und Adolf Busch).
1929: Am 12. April spielt der 12jährige in einem
legendären Berliner Konzert unter Bruno Walters
Leitung gleich drei Solo-Werke, Konzerte von
Bach, Beethoven und Brahms. Spätestens von diesem
Abend an geht der Ruhm des genialen Wunderkindes
um die Welt.
1935: Eine Welt-Tournee mit 110 Konzerten bringt
Menuhin an die Grenze seiner Belastbarkeit,
führt zu einer künstlerischen Krise. Menuhin
zieht sich vorübergehend aus dem Musikleben
zurück.
1938-1945: Wieder Auftritte; während des
Zweiten Weltkriegs gibt Menuhin gut 500 Konzerte
für die alliierten Truppen.
1947: Der Geiger tritt erstmals wieder in
Deutschland auf.
1959: Menuhin gründet das Festival
"Musiksommer Gstaad-Saanenland", wir
künstlerischer Leiter des Bath-Festivals und
beginnt zu dirigieren.
1963: Er gründet im britischen Stoke d'Abernon
eine Schule für Kinder.
1969: Wahl zum Präsidenten des Internationalen
Musikrats der Unesco.
1979: Der Musiker erhält den Friedenspreis des
deutschen Buchhandels.
1993: Die britische Königin ernennt Yehudi
Menuhin zum "Baronet of Stoke
d'Abernon". (dd)
Der
Geiger als junger Mann: Yehudi Menuhin in New
York, in den 40er Jahren.
FOTO: BE BELLIS/EMI
|